Gelände Task
Ein Geländedatensatz ist ein digitales Geländemodell, das für die Visualisierung in einem Browser optimiert wurde und wird durch diesen Gelände-Job erzeugt. Geländedatensätze können aus rasterbasierten digitalen Terrain-Modellen (GeoTIFF, TIFF, ASCII) oder einem OBJ-TIN generiert werden. Das Ausgabeformat des Konvertierungsjobs ist ein Cesium Quantized Mesh. Die Daten werden gemäß dem Tile Map Service (TMS) gekachelt.
Grundlegende Informationen
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Laufzeit und Kachelung
Die nachfolgende Tabelle zeigt die standardmäßige berechnete maximale Ebene, die basierend auf der Eingangsauflösung der Daten berechnet wird:
| Auflösung | Maximale Ebene |
|---|---|
< 0.3 m |
20 |
< 0.6 m |
19 |
< 1.2 m |
18 |
< 2.4 m |
17 |
< 4.8 m |
16 |
< 9.6 m |
15 |
< 19.2 m |
14 |
< 38.4 m |
13 |
< 76.8 m |
12 |
< 153.6 m |
11 |
< 307.2 m |
10 |
< 614.4 m |
9 |
< 1228.8 m |
8 |
< 2457.6 m |
7 |
< 4915.2 m |
6 |
< 9830.4 m |
5 |
Ein Gebiet von ~500 km² bei einer Auflösung von 5 m lässt sich in etwa 1 Minute berechnen (bei Verwendung von 8 Threads) — das Datenvolumen liegt möglicherweise bei etwa 50 MB. Dasselbe Gebiet bei 2 m Auflösung benötigt ungefähr 25 Minuten (bei Verwendung von 8 Threads) und das Datenvolumen liegt möglicherweise bei etwa 500 MB. Nach der obigen Tabelle rechnet das erste Beispiel ab Level 15 und das zweite bis Level 17, was einen ~20× Anstieg der Verarbeitungszeit und des Datenvolumens zeigt.
Wenn Bruchkanten (breaklines) eingebunden sind, erhöht sich die Verarbeitungszeit erheblich, abhängig von Anzahl und Komplexität der Bruchkanten. Bei den obigen Beispielen (19 m und 2 m) mit ~25.000 Bruchkantensegmenten ändert sich die Verarbeitungszeit von 20 Sekunden und 25 Minuten zu jeweils 20 Minuten und 60 Minuten. Bei höheren Auflösungen und/oder größeren Gebieten mit Bruchkanten können Jobs mehrere Tage dauern.
Die Verarbeitungszeit skaliert mit:
-
der Auflösung der Eingangsdaten
-
der Größe des zu berechnenden Gebiets
-
der Komplexität der enthaltenen Bruchkantenlinien
Vorverarbeitungs-Checkliste
Bevor ein Gelände-Job gestartet wird, sollte folgendes überprüft werden:
-
Die Raster- und GeoJSON-Dateien (Bruchkanten) verwenden dasselbe Koordinatensystem.
-
Die Rasterauflösung ist wirklich nötig; es sollte erwogen werden, bei Bedarf eine Herunterskalierung vorzunehmen (insbesondere bei Bruchkanten).
-
Bruchkanten sind nicht übermäßig komplex (Generalisierungsalgorithmen können hier in Betracht gezogen werden).
-
Es gibt keine doppelten Bruchkanten, und die Bruchkanten-Datei enthält nur Linien-Features (keine Punkte oder Polygone).
-
Es gibt keine sich überlappenden harten/weichen Polygone
-
Polygon-Dateien sollten topologisch korrekt sein.
Schritt 1
| Option | Beschreibung |
|---|---|
Task Name |
Name des Tasks. |
Datenquelle erzeugen o. überschreiben |
Wählen Sie, ob eine neue Datenquelle erstellt oder eine bestehende überschrieben wird. |
Datenquellen Name |
Wenn eine vorhandene Datenquelle überschrieben werden soll, wählen Sie hier die entsprechende Quelle aus. |
Schritt 2 (Task Einstellungen)
Erforderliche Einstellungen
| Option | Beschreibung |
|---|---|
Eingabetyp |
Auswahl des Eingabetyps: Raster (TIFF, GEOTIFF, ESRI ASCII Grid) oder TIN (.obj). |
Verzeichnis zu den Eingabedaten (z. B. |
Für Raster-Eingaben muss entweder ein Verzeichnis-Wildcard (z. B. |
EPSG-Code |
Für Raster- oder TIN-Eingaben muss der EPSG-Code (Code für das Koordinatenreferenzsystem / CRS [siehe auch: https://epsg.io/]) des Eingabedatensatzes angegeben werden. |
Beispiel für unterschiedliche .obj-Dateien für verschiedene Ebenen:
15,C:\\path\\to\\highres1.obj,C:\\path\\to\\highres2.obj,12,C:\\path\\to\\lowres.obj
In diesem Beispiel werden highres1.obj und highres2.obj für Ebene 15 verwendet (und für folgende Ebenen bis Ebene 12 generalisiert), während lowres.obj für Ebene 12 genutzt wird.
Zusatzgeländeinformationen
| Option | Beschreibung |
|---|---|
Pfad zu Bruchkanten (.json, optional) |
Hier kann der Pfad zu einer Bruchkanten-Datei angegeben werden. Die Datei muss im GeoJSON-Format vorliegen. Die Datei muss dasselbe CRS wie die Eingabedaten verwenden und darf nur Linien-Features enthalten. Alle Bruchkanten müssen innerhalb einer Feature-Collection liegen. Hier sind einige Hinweise zu Bruchkanten Checklist. |
Lichteffekte auf dem Gelände deaktivieren (Standard: false, optional) |
Wenn |
Bruchkanten in Mesh hineinschneiden (Standard: false, optional; nur TIN-Eingaben) |
Wenn |
Pfad zur Datei mit weichen Polygonen (.json, optional) |
Hier kann der Pfad zu einer GeoJSON-Polygondatei angegeben werden, die zur Erzeugung weicher Brüche/Kanten verwendet wird (nur Raster oder TIN). Jedes Polygon muss eine Eigenschaft mit der Polygonhöhe enthalten. Geneigte Polygone werden nicht unterstützt. |
Pfad zur Datei mit harten Polygonen (.json, optional) |
Hier kann der Pfad zu einer GeoJSON-Polygondatei angegeben werden, die zur Erzeugung flacher planarer Flächen mit scharfen Grenzen bei festen Höhen verwendet wird (nur Raster oder TIN). Jedes Polygon muss eine Höhen-Eigenschaft enthalten. Geneigte Polygone werden nicht unterstützt. |
Buffer innerhalb Hard-Polygons (Standard: 0.2) |
Bestimmt die XY-Distanz zwischen unterer und oberer Kante, die zur Erzeugung harter Kanten verwendet wird. Dies hilft, Artefakte durch vertikale Wände/Klippen zu mindern (nur Raster oder TIN). |
Name des Attributs, das die Höhe in der JSON-Datei angibt (Standard: |
Geben Sie den Eigenschaftsnamen des Attributtes für die Polygonhöhen an, falls dieser von |
Erweiterte Einstellungen
| Option | Beschreibung |
|---|---|
Anzahl der Threads (Standard: 4, optional) |
Anzahl der Threads, die für die Kachelung und die Verarbeitung verwendet werden (Standard: 4). |
Protokollierungsstufe (optional) |
Optionale Protokollierungsstufe der LOG-Datei: |
OGC WKT String (Standard: leer, optional) |
damit kann ein unbekanntes oder anderes Koordinatensystem angegeben werden. z.B. hier der OGC WKT String für EPSG:25832 |
Zusätzliche optionale Parameter (durch Leerzeichen getrennt, optional) |
Geben Sie Expertenparameter an (siehe Liste unten). |
Zusätzliche optionale Parameter (Experten)
Verwenden Sie diese optionalen Parameter, um die Verarbeitung fein abzustimmen:
--offset <arg> (Standard: 0) # Offset in Metern angeben; positiv hebt das Gelände an, negativ senkt es ab
--from <arg> (Standard: 8) # Ebene, ab der Bruchkanten berücksichtigt werden (min. 8; nur Quad Tree)
--to <arg> (Standard: 9999) # Ebene, bis zu der Bruchkanten berücksichtigt werden (nur Quad Tree)
--from-level <arg> (Standard: 0) # Ebene, ab der Geländedateien erstellt werden (nur TIN und Raster)
--to-level <arg> (Standard: 20) # Ebene, bis zu der Geländedateien erstellt werden (Standard bei Raster wird aus Auflösung berechnet)
--decimate-ratio <arg> (Standard: 30) # Reduktionsrate in Prozent (höher = mehr Vertices entfernt) der Generaliserung
--complete <arg> (Standard: 0) # true setzen, um nur Kacheln zu erzeugen, die vollständig mit Daten gefüllt sind
--block-overlap <arg> (Standard: 250) # Überlappung von 5000 x 5000 Rasterblöcken, um direktes Lesen von der Festplatte zu vermeiden
-h # Hilfe anzeigen (bricht den Job ab und listet verfügbare Parameter im Job-Log auf)
Beispiel für einen OGC WKT String:
EPSG:25832: PROJCS["ETRS89 / UTM zone 32N",GEOGCS["ETRS89",DATUM["European_Terrestrial_Reference_System_1989",SPHEROID["GRS 1980",6378137,298.257222101,AUTHORITY["EPSG","7019"]],TOWGS84[0,0,0,0,0,0,0],AUTHORITY["EPSG","6258"]],PRIMEM["Greenwich",0,AUTHORITY["EPSG","8901"]],UNIT["degree",0.0174532925199433,AUTHORITY["EPSG","9122"]],AUTHORITY["EPSG","4258"]],PROJECTION["Transverse_Mercator"],PARAMETER["latitude_of_origin",0],PARAMETER["central_meridian",9],PARAMETER["scale_factor",0.9996],PARAMETER["false_easting",500000],PARAMETER["false_northing",0],UNIT["metre",1,AUTHORITY["EPSG","9001"]],AXIS["Easting",EAST],AXIS["Northing",NORTH],AUTHORITY["EPSG","25832"]]
Schritt 3
| Option | Beschreibung |
|---|---|
Job schnellstmöglich starten |
Job sofort starten. |
Job zur angegebenen Zeit starten |
Job für die Zukunft planen. |
Job wiederholen |
Der Job kann automatisch periodisch durchlaufen. |
Ergebnis veröffentlichen |
Nach erfolgreicher Konvertierung wird die Datenquelle direkt automatisch veröffentlicht. |
Abgebrochene/fehlgeschlagene Jobs fortsetzen oder neu starten
Wenn ein Gelände-Job abgebrochen oder unerwartet fehlgeschlagen ist, können Sie ihn fortsetzen oder neu starten, indem Sie in der Job-Leiste auf „Neu starten“ klicken. Dann wird der Job mit denselben Einstellungen erneut gestartet. Bereits verarbeitete Kacheln werden übersprungen, sodass nur die fehlgeschlagenen oder nicht verarbeiteten Kacheln neu berechnet werden.
Weitere Hinweise
Vorverarbeitungs-Checkliste
Bevor ein Gelände-Job gestartet wird, sollte folgendes überprüft werden:
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Die Raster- und GeoJSON-Dateien (Bruchkanten) verwenden dasselbe Koordinatensystem.
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Die Rasterauflösung ist wirklich nötig; es sollte erwogen werden, bei Bedarf eine Herunterskalierung vorzunehmen (insbesondere bei Bruchkanten).
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Bruchkanten sind nicht übermäßig komplex (Generalisierungsalgorithmen können hier in Betracht gezogen werden).
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Es gibt keine doppelten Bruchkanten, und die Bruchkanten-Datei enthält nur Linien-Features (keine Punkte oder Polygone).
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Es gibt keine sich überlappenden harten/weichen Polygone
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Polygon-Dateien sollten topologisch korrekt sein.
Darüber hinaus:
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Vermeiden Sie vertikale Bruchkantenstrukturen (Segmente mit identischen XY-, aber unterschiedlichen Z-Werten). Diese können Darstellungsartefakte verursachen.
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Falls Artefakte entlang harter Polygonkanten auftreten, erhöhen Sie den Wert für den Buffer innerhalb Hard-Polygons.
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Bei TIN-Eingaben (*.obj) geben Sie die Bruchkanten an, die zur Erstellung des TIN verwendet wurden, um die Beleuchtung zu verbessern.
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Für große Gebiete empfiehlt es sich, ein niedrig aufgelöstes „Basisgelände“ zu erstellen und mehrere Gelände Mesh-in-Mesh-Jobs für kleinere, hochaufgelöste Bereiche innerhalb des Basisgeländes zu verwenden.