Punktwolken Task

Ein Punktwolken Task bereitet 3D-Punktwolken für die Visualisierung in der VC Map auf. Abhängig vom gewählten Modus (Konvertierung, Veränderungsanalyse oder Einfärbung) werden zusätzliche Attribute wie Farbwerte oder Distanzinformationen erzeugt.
Unterstützt werden die Eingabeformate LAS und LAZ. Andere Punktwolkenformate wie XYZ, PCD, PNTS oder E57 müssen vor der Verarbeitung in das Format LAS oder LAZ konvertiert werden.

Für die Ausführung von Punktwolken-Tasks ist eine gültige Punktwolken-Lizenz erforderlich. Bereits veröffentlichte Punktwolken-Datenquellen können in VC Map auch ohne Lizenz angezeigt werden.

Schritt 1

Option Beschreibung

Task Name

Name des Tasks.

Datenquelle erzeugen o. überschreiben

Wählen Sie, ob eine neue Datenquelle erstellt oder eine bestehende überschrieben wird.

Datenquellen Name

Wenn eine vorhandene Datenquelle überschrieben werden soll, wählen Sie hier die entsprechende Quelle aus.

Schritt 2 - Konvertierungsmodi

Klassische Konvertierung

Bei der klassischen Konvertierung werden Punktwolken im LAS-Format in das Cesium-Format umgewandelt, um sie für die Visualisierung in der VC Map bereitzustellen.

Einstellung Beschreibung

Verzeichnis zu Eingangsdaten

Pfad zu dem Verzeichnis, das die Eingangsdaten enthält.

EPSG Code der Eingangsdaten

Projektion der Punktwolke. Bei Abweichung vom Projekt-CRS wird die Punktwolke intern reprojiziert.

Veränderungsanalyse

Bei der Veränderungsanalyse wird ein Vergleich zwischen einem Basisdatensatz und einem Referenzdatensatz durchgeführt, wobei für jeden Punkt ein Distanzwert berechnet wird. Der Basisdatensatz wird in das Cesium-Format konvertiert und um das Attribut DISTANCE ergänzt, sodass ein deklaratives Styling in VC Map ermöglicht wird.

Einstellung Beschreibung

Verzeichnis zu Basisdaten

Pfad zu dem Verzeichnis, das einen älteren Vergleichsdatensatz enthält.

Verzeichnis zu Referenzdaten

Pfad zu dem Verzeichnis, das einen neueren Datensatz enthält.

EPSG Code der Eingangsdaten

EPSG Code der Eingangsdaten. Für beide Datensätze muss der korrekte Code angegeben werden.

Einfärbung

Bei der Einfärbung werden Punktwolken im LAS-Format in das Cesium-Format konvertiert und zusätzlich mit Orthophotos eingefärbt, um eine realitätsnahe Visualisierung in der VC Map zu ermöglichen.

Einstellung Beschreibung

Verzeichnis zu Eingangsdaten

Pfad zu dem Verzeichnis, das die Eingangsdaten enthält.

EPSG Code der Eingangsdaten

Projektion der Punktwolke. Bei Abweichung vom Projekt-CRS wird die Punktwolke intern reprojiziert.

Verzeichnis zu Quellbildern

Pfad zu dem Verzeichnis, das die Quellbilder (*.jpg, *.jp2, *.tif) der Orthophotos enthält, anhand derer die Punktwolken eingefärbt werden. Die Bilder müssen georeferenziert sein und die Punktwolke vollständig überdecken.

Erweiterte Einstellungen (optional)

Dies folgenden Optionen gelten für alle Punktwolken-Verarbeitungsmodi.

Einstellung Beschreibung

Anzahl Threads

Anzahl der CPU-Threads, die für die Konvertierung verwendet werden dürfen. Stellen Sie sicher, dass Ihr System während der Ausführung des Jobs ausreichend Ressourcen für andere Hintergrundprozesse bereithält.

Konverter Arbeitsspeicher

Arbeitsspeicher in Megabyte (MB), der für den Pointcloud-Job durch den Publisher genutzt werden darf. Eine höhere Speichermenge kann die Bearbeitungszeit verkürzen. Stellen Sie sicher, dass ausreichend Speicher für andere Systemprozesse verfügbar bleibt.

Zusätzliche optionale Parameter (mit Leerzeichen getrennt)

Ermöglicht die Angabe zusätzlicher Eingabeparameter für den Job. Optionale Parameter müssen mit zwei vorangestellten Minuszeichen angegeben und durch Leerzeichen getrennt werden.
--attributes <[value [value …​]]>
Beispiel:
Der Pointcloud-Job ermöglicht die Bearbeitung von Punktwolken. Im folgenden Beispiel werden der Konvertierung entsprechende Attribute übergeben, z. B. SemanticClass und Intensity, damit ein deklaratives Styling angewendet werden kann.
--attributes SemanticClass Intensity
NOTE: Bitte beachten Sie, dass die berechnete Punktwolke mehr Speicherplatz benötigt, je mehr Attribute hinzugefügt werden.

Hinweise zur Visualisierung in der VC Map

Je nach Attributen der Datenquelle stehen unterschiedliche Darstellungen zur Verfügung:

Darstellungsart Benötigtes Attribut

RGB-Darstellung

RGB

Klassifikationsdarstellung

SemanticClass

Änderungsdarstellung

DISTANCE

Beispiel für eine Deklarative Darstellung

Sie können Klassifikationsergebnisse einfärben, indem Sie das Attribut SemanticClass innerhalb eines deklarativen Layer‑Styles verwenden. So konfigurieren Sie dies:

  1. Öffnen Sie den App Konfigurator.

  2. Navigieren Sie zu Layer Styles.

  3. Wählen Sie Add Declarative Style.

  4. Öffnen Sie den JSON Editor.

  5. Definieren Sie Ihre Farbregeln mithilfe des Attributs SemanticClass.

Auf diese Weise werden Objekte automatisch entsprechend ihrer zugewiesenen semantischen Klasse farblich dargestellt.

{
  "type": "DeclarativeStyleItem",
  "name": "Klassifikation Beispiel",
  "declarativeStyle": {
    "show": true,
    "color": {
      "conditions": [
        ["${SEMANTIC} === 3", "color('#e53935')"],
        ["${SEMANTIC} === 4", "color('#43a047')"],
        ["${SEMANTIC} === 2", "color('#fdd835')"],
        ["true", "${COLOR}"]
      ]
    },
    "pointSize": 2
  }
}
Das Attribut SemanticClass muss beim Tasklauf mittels folgendem Parameter exportiert werden:
--attributes SemanticClass

Schritt 3

Option Beschreibung

Job schnellstmöglich starten

Job sofort starten.

Job zur angegebenen Zeit starten

Job für die Zukunft planen.

Job wiederholen

Der Job kann automatisch periodisch durchlaufen.

Ergebnis veröffentlichen

Nach erfolgreicher Konvertierung wird die Datenquelle direkt automatisch veröffentlicht.