i3S-Datenquelle
I3S (Indexed 3D Scene Layer) ist ein offenes 3D‑Datenformat, das entwickelt wurde, um große, heterogene 3D‑Geodaten effizient zu streamen – egal ob im Web, auf mobilen Geräten oder auf dem Desktop.
Es wird sehr oft in der ArcGIS‑Welt genutzt, ist aber als OGC‑Community‑Standard offen und unabhängig spezifiziert.
Die Datenquelle I3S ermöglicht es, I3S‑Dienste in den VC Publisher einzubinden und somit in die VC Map zu integrieren. Eingebundene I3S‑Dienste können für die Visualisierung von 3D‑Objekt (z. B. Gebäudehüllen), Integrated Mesh (Reality‑Capture‑Mesh), Punkt, Punktwolke, Building Scene Layer (BIM‑basierte Gebäudemodelle) genutzt werden.
| Es ist zu beachten, dass die I3S‑Datenquelle nur die I3S REST Services unterstützt. Die Bereitstellung von I3S als SLPK (Scene Layer Package) wird nicht unterstützt. Darüber hinaus muss der I3S‑Dienst die Daten im Koordinatensystem EPSG:3857 bereitstellen. Andere Koordinatensysteme die ESRI seitig unterstützt werden, werden von Cesium und damit von der VC Map nicht unterstützt. Der I3S-Dienst muss außerdem die CORS‑Richtlinien erfüllen, damit er in den VC Publisher eingebunden werden kann. |
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der Optionen:
| Option | Beschreibung |
|---|---|
Name |
Name der Datenquelle. |
Beschreibung |
Beschreibung der Datenquelle (optional). |
Ausdehung |
Beschreibt die Bounding Box der Daten. |
URI |
URI, auf der die Datenquelle liegt. |
Weiterführende Informationen bzgl. der URI |
Die URI muss auf einen I3S Rest Service zeigen. Die URI muss mit "SceneServer" enden. Eine güligie URI sieht wie folgt aus: https://../MODELADO_3D_MADRID/SceneServer. |
Screen-Space-Fehler |
Definiert den Fehler in Pixel, um den Hierarchical Level of Detail (HLOD) zu bestimmen (Beachte: Dies ist nicht das CityGML LoD-Konzept!). Das HLOD wird für das effiziente Streaming der 3D-Objekte benötigt. Es definiert, ob eine Kachel für die aktuelle Ansicht ausreichend detailliert ist und geladen wird, oder ob die detaillierteren Kinder der aktuellen Kacheln geladen werden. Normalerweise können die Default-Einstellungen (16) übernommen werden. |
Screen-Space-Fehler (mobil) |
Definiert den Screen-Space-Fehler für mobile Geräte. Für eine gute Performance auf mobilen Endgeräten wird empfohlen, den Screenspace Error für mobile Geräte höher zu setzen, als den für nicht-mobile Geräte. Standardwert ist 32. |
Symbology anwenden |
Aktivieren Sie diese Option, wenn die Symbologie der I3S-Datenquelle geparst und auf die Layer angewendet werden soll. |
Normals berechnen |
Aktivieren Sie diese Option, wenn die Normalen der 3D‑Objekte in der I3S‑Datenquelle neu berechnet werden sollen. Bestimmt, ob flache Normalen für I3S-Geometrien ohne Normalen generiert werden. |
Features anzeigen |
Aktivieren Sie diese Option, um die Feature der I3S‑Datenquelle anzuzeigen. |
Batch Table verwenden |
Aktivieren Sie diese Option, um die Batch Table zu verwenden, die die Attribute der 3D‑Objekte aus der I3S‑Datenquelle enthält. Die Batch Table ermöglicht es, die Attribute der 3D‑Objekte effizienter zu speichern und zu verwalten, insbesondere wenn die I3S‑Datenquelle eine große Anzahl von 3D‑Objekten enthält. |
Light Color anwenden |
Aktivieren Sie diese Option, um die Lichtfarbe der 3D‑Objekte in der I3S‑Datenquelle zu berücksichtigen. Andernfalls wird die Standard‑Lichtfarbe verwendet. |
Light color |
Definieren Sie die Lichtfarbe, die auf die 3D‑Objekte in der I3S‑Datenquelle angewendet wird. Diese Option ist nur verfügbar, wenn die Option "Light Color anwenden" aktiviert ist. Hier kann per Hexadezimalcode oder Farbwähler eine Farbe ausgewählt werden, die auf die 3D‑Objekte angewendet wird. |
Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, muss die Datenquelle gespeichert werden. Danach kann sie als 2D-Karte oder als Overlay einer Gelände-Ebene in der Vorschau (Button 'Karte aktivieren') betrachtet werden.
Datenvorschau
Die Datenvorschau ermöglicht eine visuelle Kontrolle der konfigurierten Datenquelle vor der Veröffentlichung. Sie zeigt die Daten im Kartenfenster in der gewählten Projektion und innerhalb des definierten Ausdehnungsbereichs an. Nutzer können die Karte interaktiv verschieben und zoomen, um die Darstellung zu prüfen.
Änderungen an der Datenquelle oder der Ausdehnung werden nach Klick auf "Karte neu laden" in die Vorschau übernommen.