Schrägluftbild Task
Ein Schrägluftbild Task bereitet Schrägluftbilder auf, sodass diese in der VC Map visualisiert werden können.
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Um einen Schrägluftbild Task in der Liste der Tasks auswählen zu können, ist ein gültiger Lizenzschlüssel erforderlich. Dieser muss von einem Administrator in den Allgemeinen Einstellungen des VC Publisher eingetragen werden. Bestehende Schrägluftbild-Datenquellen und -Ebenen können jedoch auch ohne Lizenzschlüssel zur VC Map hinzugefügt werden. |
Schritt 1
| Option | Beschreibung |
|---|---|
Task Name |
Name des Tasks. |
Datenquelle erzeugen o. überschreiben |
Wählen Sie, ob eine neue Datenquelle erstellt oder eine bestehende überschrieben wird. |
Datenquellen Name |
Wenn eine vorhandene Datenquelle überschrieben werden soll, wählen Sie hier die entsprechende Quelle aus. |
Schritt 2
In diesem Schritt müssen die zur Konvertierung der Schrägluftbilder benötigten Angaben definiert werden. Die Mindestangaben an Parametern ist auf den ersten Blick der Einstellungen sichtbar. Die optionalen Angaben finden sich unter "Erweiterte Einstellungen". Zunächst folgt die Beschreibung für die Mindestangaben:
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
Hauptverzeichnis der Schrägluftbilder |
Angabe des Hauptverzeichnisses, in dem die Schrägluftbilder liegen. Diese können auch in Unterordnern unterteilt sein. Es werden die Bildformate JPEG, PNG und TIFF unterstützt. Es reicht aus alleine das Verzeichnis zu erwähnen. Eine Angabe des Dateityps muss nicht erfolgen! !! WICHTIG !! Alle Bilder sollten standardmäßig nach "Horizont-oben" ausgerichtet sein, ansonsten werden die Bilder so angezeigt, wie sie tatsächlich orientiert sind. Der Konverter wendet keine Rotation auf die Bilder an. |
Verzeichnis zur Projektdatei |
Verzeichnis zur Projektdatei aus Inpho Match-AT. Diese PRJ ist eine zusätzliche Datei und steht in keinem Zusammenhang mit der Projektbeschreibung eines Shapefiles! Diese beschreibt die Aerotriangulation pro erzeugtem Bild. Hieraus werden wichtige Parameter zur Berechnung der Bildtransformation abgeleitet. Zum Beispiel ist das die innere und äußere Orientierung, sowie Brennweite, wie auch die jeweilige Linsenverzerrerung der genutzten Kameras. Hier muss konkret die Angabe der Datei inklusive Endung erfolgen. |
EPSG Code |
Gibt das Koordinatenreferenzsystem der Bilddatensätze als EPSG-Code an. |
Proj4 String |
Das Koordinatenreferenzsystem (international CRS) in PROJ.4 Definition. Beispielsweise ist eine solche Definition für WGS84 / UTM Zone 32N: "+proj=utm +zone=32 +ellps=GRS80 +towgs84=0,0,0,0,0,0,0,0 +units=m +no_defs". Die passende Definition des jeweiligen Koordinatensystems kann unter anderem mithilfe der Website https://epsg.io/ gefunden werden. Ein Klick auf den Knopf "Proj4 String abrufen" sendet ein Anfage an https://epsg.io/ und integriert den Proj4 String direkt in die entsprechende Zeile. |
Grundriss-Datentyp |
Es erfolgt die Auswahl, ob die Grundrisse als GeoJSON oder Shapefile vorliegen. |
Verzeichnis zu Grundriss(en) (Shapefile oder Geojson-Datei) (mit Komma getrennt) |
Angabe der Footprints. Hier muss die Angabe der Datei inklusive Dateiendung (.geojson/.shp) erfolgen. Die Footprints können entweder in mehreren oder einer Datei angegeben werden. Falls die Angabe in mehreren Dateien erfolgt, bitte die Dateien kommasepariert trennen. |
Attribut welches in den Grundriss-Daten den Bildnamen repräsentiert |
Gibt den Spaltennamen der Footprintdatei an, welche die Bildnamen in den Grundriss-Dateien repräsentiert. Die Angabe des Bildnamens muss ohne Dateiendung erfolgen. |
Es folgt die Angabe der erweiterten Einstellungen. Diese Einstellungen sind optional. Ist in den Feldern nichts eingetragen, werden die Standardparameter genutzt:
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
JPEG-Qualität |
Stärke der JPEG-Komprimierung. Dabei steht 100 für die minimal mögliche Kompression / maximale Qualität, die mithilfe des JPEG-Bildformats erreicht werden kann. Dementsprechend steht 0 für die größtmögliche Kompression und damit die geringstmöglichen Bildqualität. Bei einer Qualität von 80 fällt die Dateigröße des resultierenden Bildes in etwa nur noch halb so groß aus, wie mit Qualität 100. |
Interpolationsverfahren |
Verschiedene Interpolationsverfahren für die Größenreduzierung des Eingabebildes stehen als Drop-Down zur Verfügung; "nearest", "cubic", "mitchell", "lanczos2", "lanczos3". Dabei wird der Lanczos-Filter als die ausgewogenste Option im Bezug auf Kompressionsvermögen und Bildqualität für das Resampling angesehen. "lanczos3" ist standardmäßig eingestellt. |
Anzahl Threads |
Anzahl der erlaubten, simultan zulässigen Operationen. Mehr Threads erlauben dem Konverter mehr Ressourcen des Computers für den Kachelungsvorgang zu verwenden. Standardmäßig werden vier Threads gleichzeitig erlaubt. |
Bilder kacheln |
Optional kann das Kacheln der Bilder deaktiviert werden. Nützlich kann dies beispielsweise sein, wenn in einem bestehenden Projekt lediglich die image.json erneut gerechnet, aber der Kachelungsprozess nicht noch einmal angestoßen werden soll. Auch kann mit dem Abwählen der Optionsfelder "Bilder kacheln" und "Metadaten erzeugen" die Prozessierung der Daten komplett unterbunden werden, hier werden dann lediglich statistische Informationen über den aggregierten Datensatz aus Footprint- und Projektdatei in eine Logdatei geschrieben. |
Metadaten (image.json) erzeugen |
Optional kann das Erzeugen der Metadaten-Datei (image.json) deaktiviert werden. Somit besteht die Möglichkeit, lediglich das Kacheln der Bilder durchzuführen, wenn keine Metadaten erstellt werden müssen. Auch kann mit dem Abwählen der Optionsfelder "Bilder kacheln" und "Metadaten erzeugen" die Prozessierung der Daten komplett unterbunden werden, hier werden dann lediglich statistische Informationen über den aggregierten Datensatz aus Footprint- und Projektdatei in eine Logdatei geschrieben. |
Logging |
Es erfolgt die Auswahl, ob die Grundrisse als GeoJSON oder Shapefile vorliegen. |
Zusätzliche optionale Parameter |
--inputImages: Mit dieser Angabe kann neben dem Hauptverzeichnis zu den Schrägluftbildern ein weiteres Verzeichnis referenziert werden. Beispiel: --inputImages \\pc227\H\platte3\Bilddaten --overwriteFalsy: Wenn ein vorheriger Schrägluftbild-Job unvollendet abgebrochen wurde, werden mit dieser Option nur die Bilder gekachelt, die im vorherigen Durchgang noch nicht vollständig prozessiert wurden. --overwriteAll: Es werden alle Bilder erneut prozessiert und damit alle Kacheln im Ausgabeordner überschrieben. --tileSize: Ermöglicht es die Kachelgröße (Breite = Höhe in Pixel) zu definieren. Eine Pixelanzahl zwischen 2 und 4096 ist zulässig, sofern diese eine Zweierpotenz darstellt. Standardmäßig wird eine Kachelgröße von 1024 Pixeln verwendet. --addRotation: Mit dieser Einstellung können in Projekten die Bilder auf der Festplatte nachträglich gedreht werden, sollten diese die Anforderung "Horizont-oben" nicht entsprechen. Bitte beachten Sie, dass mit dieser Einstellung lediglich die Bildkacheln orientiert werden, eine zusätzlich notwendige Anpassung der Metadaten innerhalb der Projektdatei findet nicht statt. Wie auch die Metadaten für nachträgliche Bilddrehungen angepasst werden müssen, ist ausführlich in Unterkapitel "Anpassung von falsch orientierten Schrägluftbildern" beschrieben. Beispiel: --addRotation "Camera_a,-90" --addRotation "Camera_b,90" --addRotation "Camera_c,180". |
Schritt 3
| Option | Beschreibung |
|---|---|
Job schnellstmöglich starten |
Job sofort starten. |
Job zur angegebenen Zeit starten |
Job für die Zukunft planen. |
Job wiederholen |
Der Job kann automatisch periodisch durchlaufen. |
Ergebnis veröffentlichen |
Nach erfolgreicher Konvertierung wird die Datenquelle direkt automatisch veröffentlicht. |